Pécs ist die Stadt der mediterranen Stimmungen Die Schatzkammer der Wissenschaft und der Kunst.

In seinem Leben gab es Berühmtheit und Herrlichkeit, aber die Stadt war auch ausgeraubt und zerstört. Trotzdem entwickelte sich die Stadt so permanent wie die geologischen Schichten.
Auf- und nebeneinander wurden zahlreiche Werte der römischen Zeit, des Mittelalters, der türkischen Zeit, der Verbürgerlichung, sowie gotische-,Renaissance- und Barockhäuser, christliche Kirchen und islamische Moscheen und Baden gebaut. Die Geschichte der Stadt greift auf die neolithische Zeit zurück. Dieses Gebiet bot den hier Wohnenden immer gute Lebensbedingungen. Darauf deuten die Funde auf. Aus der früheren Zeit haben die Römer die meisten Denkmäler hier gelassen.

Pannónia war ein Ordensbezirk des Reiches, in dessen Stadt, Sopianae ein lebendiges Leben geführt war. An diese Zeit erinnern uns die römischen und altchristlichenDenkmäler und Grabkammern neben dem Dom. Die Denkmäler im Friedhof gehören seit 2000 zum Weltkulturerbe von UNESCO.
Nur die Totenstadt in Italien ist größer und reicher. Nach der Völkerwanderung, um 1009 hat Sankt Stephan hier ein Bistum gegründet. Dank der ökonomischen und kulturellen Bedeutendheit der Stadt hat 1367, in der Zeit von Ludwig dem Großen der Papst Urban die Bulle der Gründung der Universität unterschrieben. Pécs wurde so der Sitz der ersten Universität von Ungarn. Diese Universität ist auch heute noch ein bedeutungsvolles geistiges und wissenschaftliches Zentrum. In der Stadt wurden auch Fabriken gegründet: die Zsolnay-Keramik, der Littke-Sekt und die Angster-Orgelwurden weltberühmt.
Aber Pécs ist wegen des geistigen Lebens, der kulturellen und geschichtlichen Werte, sowie des eigenartigen Stils beliebt. 2010 wird Pécs mit Recht der Titel "Kulturhauptstadt von Europa" verliehen. Pécs ist wegen derMuseen, des reichen Kulturlebens, der Kunstfestivals und der Künstlereuropaweit bekannt.
Die bekanntesten Museen: die Schatzkammer der Pécser Basilika, Janus Pannonius Museum, die Folkloreausstellung, das Csontváry Museum, das Vasarely Museum, die Amerigo Tot Ausstellung, das Museum für Naturwissenschaft, die 1. und die 2. Galerie des modernen ungarischen Bildarchivs.
In dieser Stadt, in der der Landestheatertreff veranstalt wird, haben schon viele Gäste die Gastronomie kenne gelernt und den berühmten Wein von Mecsek, den "Cirfandli" probiert. Pécs verfügt über besonderes Talent.
Es wird von Geschäftsleuten, Forschern, Studenten und anderen Leuten bewiesen, welche die Geschichte, die Kunst, die kulturelle Programme oder die Ruhe mögen.

Siklós

Die südlichste Stadt des Landes mit 10 875 Einwohnern. Das bedeutendste Baudenkmal der Stadt ist die Burg, die erstmals 1294 urkundlich erwähnt wurde. Die Burg von Siklós gehört zu den historischen Bauten des Landes, die sehr gut erhalten blieben. An der Burg können fast alle Epochen der Baugeschichte beobachtet werden: die Romanik, Gotik, Renaissance und das Barock. Die schönsten Teile sind die Burgkapelle und der Erker an der Südfassade. In der Kapelle ruht Graf Kázmér Batthyány, der Außenminister der Kossuth-Regierung. Im Burggarten steht die Statue der einstigen Burgherrin Dorottya Kanizsai, die die Gefallenen der Schlacht von Mohács bestatten ließ. Die wiederhergestellte Dschami des Bei Malkotsch erhielt 1994 den Europa Nostra-Preis. Die serbisch-orthodoxe Kirche mit ihrer einzigartigen Ikonostase kann ebenfalls besichtigt werden. Berühmter Wallfahrtsort ist die im Barockstil gebaute Franziskanerkirche von Máriagyűd, deren Chor im gotischen Stil erhalten wurde. Ausstellungen: Burgmuseum, Stadtgalerie, Keramikwerkstatt, ortsgeschichtliche Ausstellung. In der Stadt gibt es außerdem ein Strandbad. Siklós ist besonders reich an Skulpturen und Gedenktafeln. Als ein Zentrum der Weinstraße Villány-Siklós erwartet die Stadt ihre Gäste mit Qualitätsweinen. Die Pfarrkirche und das anschließende Kloster mittelalterlichen Ursprungs stehen am südöstlichen Teil des Burghügels von Siklós. Die Kirche wurde am Anfang des 14. Jahrhunderts für die Augustinerchorherren errichtet, später mehrmals umgebaut und nach Verdrängung der Türken an die Franziskaner übergeben. Die vor kurzem erschlossenen und restaurierten Wandmalereien der Kirche sind "sowohl in ihrer Gesamtheit als auch in der Feinheit ihrer Einzeldetails von den heute bekannten gotischen Fresken die qualitativ hochrangigsten", behaupten Sachverständige. Im Chor ist das Grabmal von Palatiner Miklós Garai I. aus rotem Marmor zu sehen. Das Kloster ist heute Keramikwerkstatt mit einer ständigen Ausstellung. Die Geschichte der Kirche in Siklós-Máriagyűd ist bis zur Zeit der Römer zurückführbar. Papst Pius VII. hat die Kirche als Wallfahrtsort anerkannt.

Szigetvár

Stadt mit 12.000 Einwohnern am südwestlichen Teil Ungarns, im Komitat Baranya, 30 km von der kroatischen Grenze. Die Kleinstadt ist reich an Denkmälern, und kann eine ruhige Erholung den Besuchern anbieten. Die legendäre Burg von Miklós Zrínyi kann auch noch heute besichtigt werden. Die Festung wurde von 1420 bis 1440 erbaut, später umgebaut, heute findet man hier die von den Türken gebaute Moschee Suleimans und die Ausstellung der Festungsgeschichte. Die Burg war im Jahre 1556 von den Türken eingenommen. Burgkapitän Miklós Zrínyi machte mit seinen Soldaten im Endgefahr einen Ausfall. Bis auf sieben in Gefangenschaft geratenen Soldaten fanden sie den Heldentod. Die Geschichte der Belagerung wurde vom Urenkel des Burgkapitäns in einem Epos verewigt. Die römisch-katholische Kirche der Stadt war ursprünglich die 1569 erbaute Moschee des Pascha Ali. 1788 wurde sie in eine Kirche umgebaut. Eine Sehenswürdigkeit der Stadt ist das von István Dorfmeister gemalte Fresko in der Kuppel. An der Grenze der Stadt gibt es eine Parkanlage, die die türkisch-ungarische Freundschaft symbolisiert: hier sind die Statuen von Suleiman und Miklós Zrínyi nebeneinander zu sehen.
Szigetvár erwartet die Erholung suchenden Gäste mit Ausstellungen, Konzerten und einem Thermalstrand mit ausgezeichnetem Thermalwasser im ganzen Jahr.

 

Villány, a bor városa

Villány ist vor allem nach dem Rotwein bekannt und erhielt den Titel einer"Stadt der Reben und Weinen". Der Weinbau geht an diesem Ort auf ein Jahrtausend zurück. An den Südhängen herrscht ein mediterranes Klima. Die Unternehmer der Umgebung schlossen sich im "Weinweg-Verein" (Borút Egyesület) zusammen, um die Weinlieferungen regelmäßig auf einem hohen Niveau zu halten. Unterkunft kann in Pensionen und privat gefunden werden.
Im Weinmuseum, das im einstigen Zehentkeller eröffnet wurde, sind Einrichtungen und Traditionen des herkömmlichen Weinbaus zur Schau gestellt.
Der Steinbruch am Berg Templom-hegy ist ein Naturschutzgebiet. Der"Weintunnel" (Boralagút) genannte berühmte Weinkeller endet in einer Tropfsteinhöhle. Am Fuß des Berges Szársomlyó ist ein interessanter Skulpturenpark zu sehen.
Die römisch-katholische Kirche wurde im 15. Jahrhundert erbaut.

 

 

Máriagyűd

Die Geschichte des Wallfahrtsortes lässt sich bis in die Römerzeit zurückführen. Unter dem Hügel führte der Sopianae mit Mursa (heute Osijek) verbindende verkehrsreiche Weg, wo die Quelle den Reisenden als natürlicher Rastplatz diente. Neben dieser Quelle wurde eine Maria-Statue aufgestellt, später brachten hier die christlichen Slawen ein Maria-Altar unter. Das Dorf erhielt ihren Namen nach den im 10. Jahrhundert hierher gekommenen ungarischen Stämmen vom Häuptling Győd. Im 11. Jahrhundert wurde zur Verehrung von Maria eine Kapelle errichtet, die im 15. Jahrhundert im gotischen, und im 18. Jahrhundert im Barockstil umgebaut wurde. Der Papst Pius VII. anerkannte Máriagyűd im Jahre 1805 auch offiziell als Wallfahrtsort. Östlich von der Wallfahrtskirche befindet sich der Heilige Brunnen (Szentkút), dessen Wasser die Pilger ehemals in den berühmten Krügen von Gyűd nach Hause brachten. An allen Maria-Tagen, beziehungsweise an den bedeutendsten kirchlichen Feiertagen werden hier Wallfahrten gehalten, d.h. jährlich 25-27 Mal. An diesen Tagen werden die Kirche und ihre Umgebung voll von Menschen, in den letzten Jahren schätzt man die Zahl der Besucher auf 500 000.


Orfű

Gemeinde mit 850 Einwohnern über Pécs (Fünfkirchen) im Mecsek Gebirge. Das reichliche Karstwasser der Quelle Vízfő und günstige Reliefgegebenheiten ermöglichten die Errichtung von vier künstlichen Teichen, wo Strandbäder, Restaurants, Erholungsorte und Reiterpensionen entstanden. An den Teichen kann man toll baden, Boot fahren, angeln, segeln, windsurfen. Sárkány-kút (Drachenbrunnen) ist eine ergiebige periodische Karstquelle unter Naturschutz. Am Teich von Orfű steht ein Mühlenmuseum. Zur Freude der Besucher von Orfű wurden der erneuerte Aussichtsturm auf dem Berg Balázs-hegy und der Kemencés Udvar eröffnet.

 

 

 

 

Abaliget

Gemeinde mit 650 Einwohnern 16 km nordwestlich von Pécs. Sie ist ein in ganz Ungarn bekannter Kurort. In den 1960er Jahren hat man das aus einer Höhle quellende Wasser angestaut. So entstanden zwei künstliche Teiche, die zu Baden, Rudern sowie Angeln gleichermassen geeignet sind. Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist die Höhle auf dem Bodó-Berg, 219 m über dem Meeresspiegel. Sie fand der Müller József Mattenheim im Jahre 1768, als der Mühlbach austrocknete. Indem er nach der Quelle des Baches suchte, fand er den Eingang der Quelle, als er sich durch die 38 m lange Vorhölle durchkämpfte, die übrigens der Dorfpfarrer als Weinkeller benutzte. Deshalb nennen die Einheimischen die Vorhölle auch heute noch Pfarrerloch. Für die Besucher ist eine 500 m lange Strecke zugänglich. Die Höhle verfügt über eine sehr reichhaltige Tierwelt. Man fand hier eine blinde Krebsart; die nächsten artverwandten Spezies findet man in Frankreich und in Spanien.

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